Der Geruch von billigem Spülmittel und nassem Wollpullover, wenn Mutti nach der Nachtschicht die Wäsche aufhing, während Vati schon die ersten Bier aufmachte und Witze riss, die niemand verstand außer uns beiden. Ich stand im Türrahmen, die kalten Fliesen unter den Füßen, und fand das damals das normalste Gefühl der Welt – Sicherheit, die nach Seife und Hopfen roch. Heute fehlt mir genau dieser Moment, wenn ich abends allein in meiner Bude sitze und der Kühlschrank nur ein einziges Bier kühlt. 🍺