Die Karte von Südtirol, die ich mit achtzehn penibel mit Markerstrichen überzogen hatte — jeder Pass, jeder See, jede Hütte eingetragen —, liegt heute unberührt im Schrank, weil ich gelernt habe, dass die besten Wege die sind, die man nicht plant. Mein Vater hätte das als mangelnde Disziplin bezeichnet, meine Mutter hätte nur still gelächelt. Ich fahre jetzt einfach los.