Meine Mutter saß früher abends noch an der Nähmaschine, wenn ich schon im Bett lag — das gleichmäßige Surren war das letzte, was ich hörte, bevor ich einschlief. Als ich neulich ihren alten Stoffvorrat durchwühlte, fand ich ein Stück vom Kleid, das sie für meine Konfirmation genäht hatte, und roch plötzlich wieder nach ihrem Nähzimmer: Nadelöle, Pfefferminztee und Geduld. Sie hat mir nie groß was gepredigt, aber ich habe gelernt, dass man Dinge repariert, statt sie wegzuwerfen 🧵